Wie bekomme ich mein Leben in den Griff

Ich starte hier meinen Blog aus dem Grund, dass ich mir in erster Linie selbst aufzeige, was ich zu tun hab, was ich schon getan habe und was ich gerade aktuell tue, um mein Leben so zu gestalten, dass ich jeden Abend zufrieden ins Bett gehen kann und am Morgen freudig und gerne aufstehe, weil ich mich schon darauf freue, diesen Tag wieder leben zu können. Ein zweiter Grund ist, dass ich den Leserinnen und Lesern meiner Seite Ideen geben will, wie auch sie Ordnung in ihr Leben bringen können. Und ich will auch zeigen, dass ein geordnetes Leben kein Zustand ist, den man einmal erreicht, sondern ein permanenter Veränderungsprozess ist, der viel Spaß und Freude machen kann, wenn man sich dessen bewusst ist.

Entscheidungen treffen

Ich fange gleich einmal beim banalsten der Welt an, an dem ich selber schon so oft gescheitert bin, und an dem wohl die allermeisten Menschen scheitern. Triff eine Entscheidung! Ja, ich kenn Sätze wie „Eine Entscheidung ist ein Massenmord an Möglichkeiten“ und wer will schon ein Mörder, geschweige denn ein Massenmörder sein… Dein Verstand funktioniert nun einmal so. Sobald du eine Entscheidung getroffen hast, wird dein Unterbewusstsein permanent Situationen suchen, Verhaltensweisen in dir verursachen, damit das eintrifft, wozu du dich entschieden hast. Das hat auch mit Glauben zu tun. Nein, nicht der Glaube an den bärtigen alten Mann irgendwo oben im Himmel… Nein, der Glaube welcher sich in deinen Überzeugungen manifestiert. Lass es mich an einem Beispiel erzählen: Du entscheidest dich, heute wird dir nur Gutes widerfahren. Und schon fährt dir die Straßenbahn vor der Nase davon und vorbei ist es mit dem Glück. Du ärgerst dich… Jetzt fragst du dich sicher, wie denn das funktionieren soll, dass DU SELBER entscheiden kannst, dass dir nur Gutes widerfahren wird… Also gut, einen Schritt zurück: Du entscheidest nicht unbedingt, was dir so im Laufe des Tages passieren wird, denn das passiert irgendwie sowieso. Und es ist eine Frage des Timings, ob dir etwas geschieht oder nicht. Wenn du aber die Entscheidung triffst, dass dir nur und ausschließlich Gutes widerfahren wird, dann änderst du dein Bewertungssystem. Die verpasste Straßenbahn ist und bleibt eine verpasste Straßenbahn. Anstatt dich zu ärgern (merkst du die Weisheit der Sprache? DU ärgerst DICH selber!!! also lass es…) wird mit der Entscheidung, dass dir heute sowieso nur Gutes widerfahren wird, dein Unterbewusstsein etwas suchen, welches es darin bestätigt, dass es das beste ist, was dir hat passieren können. Das wirklich faszinierende an deinem Unterbewusstsein ist: Es findet diese Bestätigung auch. Egal was es ist. Dein Unterbewusstsein will recht behalten und tut das auch. Permanent. Mit einer Entscheidung und dem festen Glauben daran, dass deine Entscheidung auch die richtige ist, gibst du deinem Unterbewusstsein nur den Auftrag, andere Dinge zu suchen und diese anders zu bewerten. Bist du der Meinung, dass ein Tag, der mit Aufstehen beginnt ohnehin nur mehr ein schlechter Tag werden kann, übersiehst du ev. die wunderschöne Frau (oder den wunderschönen Mann), welcher in der nächsten Straßenbahn sitzt und förmlich auf dich gewartet hat… weil du so damit beschäftigt bist, dich zu ärgern. Und wenn du gerade noch single bist, lässt du damit ev. sogar die Chance fahren, dein Glück in der Partnerschaft zu finden. Und weil du ohnehin schon schlecht drauf bist, und sogar noch ein schlechtes Gewissen hast, weil du zu spät bist, kriegst du gleich noch eins von deinem Chef auf den Deckel… und das Glück dieses Tages ist irgendwo auf Urlaub… nur nicht bei dir.

Glaube daran

Wie ich schon vorher kurz erwähnt habe ist es mit der Entscheidung alleine nicht getan. Der zweite Schritt ist es, auch noch daran zu glauben – ja förmlich überzeugt zu sein. Mit der Entscheidung gibst du deinem Unterbewusstsein lediglich den Dienstauftrag, sich nach anderem umzusehen. Mit dem Glauben an die Erfüllung forderst du von deinem Unterbewusstsein Ergebnisse ein. Erst dann wird dein Unterbewusstsein dir auch diese Ergebnisse liefern.

Wie jetzt? Mein Unterbewusstsein liefert…

DU bist der Chef. Und du steuerst dein Unterbewusstsein, deinen Verstand über deinen Glauben, dein Vertrauen und deine Emotionen. Ja, du liest richtig, da gibt es noch irgendwas… Was dieses „Ich“ wirklich ist, darüber diskutieren Fachleute schon viele Jahrzehnte… Aber nimm die Weisheit der Sprache als Auskunftsgeber:

  • Mein Körper
  • Mein Verstand
  • Mein Geist
  • Meine Seele
  • Mein Bewusstsein
  • Mein Unterbewusstsein

Du siehst… „Ich“ muss offenbar über all dem stehen und schalten und walten, dass die Komponenten deiner Person auch richtig zusammenarbeiten. Dieses „Ich“ nehme ich jetzt einfach einmal als gegeben und denke nicht weiter darüber nach, was es sein könnte. Denn mein Unterbewusstsein wird diesen wirklich komplexen Zusammenhang schon richtig verarbeiten und die Erkenntnis daraus so gestalten, dass es perfekt in meine Welt passt. Ich vertraue aus gutem Grund darauf.

Fazit

Mein Unterbewusstsein ist ein wirklich faszinierendes Gebilde. Und ich vertraue der Verarbeitung der komplexesten Umstände durch mein Unterbewusstsein. Steuern kann ich mein Unterbewusstsein über meine Entscheidungen, meinen Glauben, mein Vertrauen und meine Emotionen. Ich erlaube mir, damit zu experimentieren um herauszufinden, wie mächtig diese Werkzeuge sind, und was alles in mir steckt. Dazu erlaube ich mir auch für die Zeiten des bewussten Experimentierens, dass ich Dinge denke, die ich sonst für verboten, verabscheuungswürdig oder schlecht halte. Einfach nur um meinen Geist zu stören und so auf neue Gedanken zu bringen. Ich kann ja nachher wieder so weiterleben und denken, wie vorher. Und niemand kriegts mit, denn es passiert nur in meinem Kopf.

Fragen an die Leserinnen und Leser

Wie geht es dir mit Entscheidungen? Kannst du auch daran glauben, was du dir vorgenommen und wofür du dich entschieden hast? Schreib mir in den Kommentaren deine Erfahrungen mit deinen Situationen, Entscheidungen und auch mit dem was dich hindert, eine Entscheidung zu treffen. Ich freue mich auf deine Kommentare Euer Jakob Schürz

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